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Lunch and Learn am 10. Juni: Praktische Tipps für virtuelle Workshops

von JP│KOM – 12. Juni 2020

 

Virtuelle Zusammenarbeit mit kleinen Tricks voranbringen

Zur Auflockerung startete das Meeting mit einem kleinen Spiel, das den Austausch in Gang setzt: Alle Teilnehmer wurden gebeten, ihre Kameras mit einem Post-it abzukleben. Wer die folgende Frage mit „Ja“ beantwortete, nahm sein Post-it ab. „Hast du schon einmal einen virtuellen Workshop moderiert?“ – „Na dann, teil deine Erfahrungen!“. So wurde das virtuelle Mikrophon weitergereicht.

Die Teilnehmer hatten viel über ihre eigenen Erfahrungen mit Workshops zu berichten, etwa André Willems von der NEW: „Als Digital Transformation Manager habe ich über die letzten zehn Wochen sehr viele virtuelle Workshops gehalten, beispielsweise im Projektmanagement. Gerade bei längeren Terminen ist die Herausforderung, die Interaktion mit den Teilnehmern aufrechtzuerhalten.“ Hier setzt auch er auf Fragen zwischendurch. Ein weiterer Tipp aus dem Teilnehmerkreis: Nach 10 Minuten Auf-den-Bildschirm-Starrens einfach mal den Blick aus dem Fenster schweifen lassen, um sich danach wieder besser fokussieren zu können.

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Kollaborativ arbeiten mit virtuellen Whiteboards

Nach einer kurzen Einführung in das Whiteboard-Tool Miro waren die Teilnehmer selbst gefragt. In einem Brainstorming via Kartenabfrage haben sie Bereiche gesammelt, in denen virtuelle Formate denkbar sind. So kam nach 7 Minuten bereits eine gute Ideensammlung zusammen, die im nächsten Schritt durch entsprechende Umsetzungsmaßnahmen und Tools hinterlegt wurde (siehe Screenshot).

Viele Teilnehmer waren in miro schnell produktiv. Das Tool ermöglichte es, dass alle Teilnehmer gleichzeitig Post-it’s mit ihren Ideen an das virtuelle Whiteboard bringen und ordnen konnten. Microsoft Teams hat ebenso eine Whiteboard-Funktion, die sich gut für die Zusammenarbeit im kleineren Rahmen eignet. Für komplexere Projekte mit vielen Teilnehmern eignen sich aber spezialisierte Tools wie Miro oder Mural mehr. Die Möglichkeit, Frames zu setzen, Templates zu nutzen und die Bewegungen anderer Nutzer nachzuvollziehen, erleichtern dort die Koordination im Whiteboard. Zudem lassen sich beispielsweise Videos oder Excel-Tabellen problemlos einbinden.

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Informationsgewinn durch Live-Umfragen

Während des Lunch-and-Learns fanden immer wieder kleine Umfragen statt. Sie zeigten Stimmungsbilder und gaben neue Impulse für den Austausch. Im Umfragetool Mentimeter können offene Fragen gestellt werden, deren Antworten live zu einer Wordcloud generiert werden. Auch Bilder, Emojis und GIFs können einfach integriert werden.

 

Zum Schluss kamen die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Luftgitarren-Session in Bewegung.

 

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