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Werte sind kein Poster an der Wand: Warum wir unsere Orientierungsprinzipien weiterentwickelt haben

Unsere Haltung: die 12 Orientierungsprinzipien von JP KOM
von Arne Borgards – 23. July 2026

Unternehmenswerte haben oft ein Imageproblem.

Sie hängen eingerahmt im Eingangsbereich, stehen auf der Karriereseite oder finden sich in einer Präsentation zur Unternehmenskultur. Im Arbeitsalltag spielen sie dagegen häufig kaum eine Rolle. Dabei können gute Werte weit mehr sein als schöne Begriffe. Sie können Orientierung geben – gerade dann, wenn Entscheidungen komplex sind, unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen oder sich Rahmenbedingungen verändern.

Deshalb haben wir bei JP KOM unsere Orientierungsprinzipien nicht einfach aktualisiert. Sie basieren auf den Werten, die Mitarbeitende und Geschäftsführung gemeinsam in Workshops entwickelt haben, und wurden an die heutigen Anforderungen unseres Unternehmens und unserer Beratung weiterentwickelt. Dabei ging es nicht darum, Bewährtes zu ersetzen, sondern unsere Haltung klarer zu formulieren und neue Themen wie Nachhaltigkeit, Responsible AI und unternehmerisches Denken stärker zu verankern.

Orientierung statt Schlagworte

In den vergangenen Jahren hat sich vieles verändert: die Anforderungen unserer Kunden, die Bedeutung von Nachhaltigkeit, die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz und die Geschwindigkeit, mit der sich Kommunikation entwickelt.

Das hat uns eine einfache Frage gestellt: Welche Haltung soll unsere Arbeit heute und in Zukunft prägen?

Die Antwort darauf sind unsere zwölf Orientierungsprinzipien. Sie beschreiben nicht nur, wie wir zusammenarbeiten. Sie zeigen auch, wie wir beraten, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.

Werte müssen im Alltag helfen

Für uns erfüllen Werte ihren Zweck erst dann, wenn sie den Arbeitsalltag einfacher machen.

Wenn Kolleginnen und Kollegen wissen,

  • wie Entscheidungen getroffen werden,
  • woran Qualität gemessen wird,
  • wie Feedback gegeben wird,
  • welche Verantwortung jede und jeder übernimmt,

entstehen Klarheit, Orientierung und Vertrauen.

Genau deshalb sprechen wir bewusst von Orientierungsprinzipien. Sie sollen keine Regeln ersetzen und keine Checklisten sein. Sie helfen uns, Entscheidungen konsistent zu treffen und geben Orientierung – im Team ebenso wie in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Unsere zwölf Orientierungsprinzipien

  • Wir beraten.
  • Wir liefern Exzellenz.
  • Wir denken kreativ.
  • Wir bleiben flexibel.
  • Wir kommunizieren offen.
  • Wir teilen Wissen.
  • Wir übernehmen Verantwortung.
  • Wir handeln unternehmerisch.
  • Wir entwickeln uns weiter.
  • Wir arbeiten nachhaltig.
  • Wir nutzen KI verantwortungsvoll.
  • Wir haben Freude an unserer Arbeit.

Jedes dieser Prinzipien steht für konkrete Verhaltensweisen und ist mit unserem Beratungsverständnis, unserem Code of Conduct und unserem Nachhaltigkeitsverständnis verknüpft.

Unternehmenskultur entwickelt sich weiter

Unternehmenskultur ist nichts Statisches. Sie entwickelt sich weiter – mit den Menschen, die ein Unternehmen prägen, mit den Erwartungen unserer Kunden und mit den Herausforderungen unserer Zeit.

Deshalb verstehen wir auch unsere Orientierungsprinzipien nicht als abgeschlossen. Sie sollen uns helfen, heute gute Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig offen für neue Entwicklungen zu bleiben. Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst moderne Begriffe zu verwenden. Es geht darum, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln, die im Alltag trägt.

Kommunikation schafft Orientierung. Das gilt nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für uns selbst.

Mehr zu unseren Orientierungsprinzipien: Was die zwölf Prinzipien im Einzelnen bedeuten und wie sie unsere Beratung und Zusammenarbeit prägen, lesen Sie hier.