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Irgendwas mit Medien

von Leonie Ellermann – 12. August 2016

 

„Warum machst du das eigentlich? Ein Praktikum ist im Master doch gar nicht vorgesehen.“ Ich antwortete mit einem Augenzwinkern: „Der Master geht nur noch ein Jahr, bis dahin brauchen wir eine bessere Antwort als ‚Irgendwas mit Medien‘, wenn uns jemand fragt, was wir nach dem Studium machen wollen, oder?“ „Du musst bestimmt Kaffee kochen“, war seine Antwort. Dann erzählte er mir von seinen Urlaubsplänen.  

Was waren also meine Erwartungen, als ich vor ungefähr zwei Wochen nach Düsseldorf fuhr anstatt in den Urlaub? Ich wollte mich beruflich orientieren und zwar in Richtung strategische Kommunikation. Eine Kommunikationsagentur schien mir der perfekte Einstieg, um in möglichst viele Aufgabenbereiche hinein zu schnuppern. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ich wurde nicht nur mit einem wirklich großen Blumenstrauß herzlich empfangen, sondern ab dem ersten Tag in den Arbeitsalltag der Agentur miteinbezogen.

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Willkommens-Strauß

 

Erste Eindrücke

Mein erster Morgen begann mit dem wöchentlichen Montagsmeeting in der Werkstatt, dem großen Konferenzraum der Agentur. In dem Meeting schreiben alle Mitarbeiter ihre Aufgaben der Woche an die abwischbare Wand und tauschen sich aus, somit konnte ich direkt zu Beginn nicht nur das gesamte Team kennenlernen, sondern mir auch einen ersten Überblick über die verschiedenen Projekte verschaffen. Zumindest habe ich es versucht, denn die Menge und Vielfalt erschien mir fast überwältigend.

 

Meine Aufgaben

Der Arbeitsschwerpunkt meiner ersten Wochen liegt auf der Produktion von Artikeln für eine interne Unternehmenszeitschrift. Dazu gehören Recherchen zu verschiedenen Themen und Experteninterviews, die ich mit vorbereiten und begleiten darf – und natürlich der Schreibprozess. Weitere meiner ersten Aufgaben sind das Erstellen von Intranet-Texten, Pitch-Präsentationen in PowerPoint, das Korrekturlesen verschiedener deutsch- und englischsprachiger Texte und die Teilnahme an Brainstormings zu neuen spannenden Projekten und noch so manches mehr. Man kommt auf mich zu, ich bringe mich ein.
Mir gefällt es, faktenorientiert und zugleich kreativ arbeiten zu können. Ich freue mich auf spannende drei Monate bei JP│KOM. Zudem bin ich zuversichtlich, bis zum Ende meines Praktikums Mitte Oktober auf „Was mit Medien?“ genauere Antworten geben zu können, denn auch ich schreibe nun montags viele spannende Jobs an die Wand in der Werkstatt. Kaffee habe ich bisher zweimal gekocht, allerdings nur für mich selbst.

 

Leonie Ellermann studiert im Master Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und absolviert derzeit ein Praktikum bei JPKOM am Standort Düsseldorf. Während dieser Zeit berichtet sie in diesem Blog regelmäßig über ihre Erfahrungen.

 

Bildquellen: ImageFlow/Shutterstock.com; Leonie Ellermann